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Wüstenlöwensafari in Namibia

löwensafariAnfang Mai 2008 fand die erste offizielle „Desert Lion Safari“ in Namibia statt. Helmut Gries und Hermann-J. Hoffe von Gries Hoffe Namibia Promotion Services waren dabei. Gemeinsam mit Dieter Risser und Russel Vinjevold von Ondjamba Safaris begleiteten sie den bekannten Löwenforscher Dr. Philip Stander bei seiner Arbeit im nördlichen Damaraland und im südlichen Kaokoveld.

Dort, im Lebensraum der Wüstenelefanten und Wüstenspitzmaulnashörner, stellen Löwen eine neue touristische Attraktion dar. Seit Dr. Stander 1998 sein Projekt zum Schutz der Wüstenlöwen betreibt, hat sich die Population frei lebender Löwen im Nordwesten Namibias auf mehr als 100 Tiere vergrößert.

Was auf der einen Seite überaus erfreulich ist, birgt auf der anderen Seite ein erhebliches Konfliktpotential. Das vermehrte Zusammentreffen der lokalen Bevölkerung und ihren Haus- und Weidetieren mit den großen Katzen hat bereits manch einem Löwen das Leben gekostet. Dr. Stander untersucht daher die Lebensgewohnheiten der verschiedenen Rudel in der Region, um daraus ein aktives Konfliktmanagement zu entwickeln.

Ausgesuchte Tiere werden betäubt, medizinisch untersucht, und mit einem Halsbandsender versehen. So können die Bewegungen von einzelnen Löwen und ganzen Rudeln verfolgt und dokumentiert werden. Im Laufe der Jahre ist so ein Mosaik entstanden, welches einen interessanten Einblick in das Leben der überaus scheuen Großkatzen gibt.

löwensafariIn enger Zusammenarbeit mit Dr. Stander hat Ondjamba Safaris eine aufregende Zeltsafari entwickelt, bei welcher der Tagesablauf und die Route allein von den Löwen bestimmt wird. Aus erster Hand erlebt der Besucher, wie sie die harten Lebensbedingungen in der kargen Wüstenlandschaft meistern. Gleichzeitig leistet der Besucher einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Raubkatzen. Die Einkünfte einer jeden Tour kommen nicht nur den Löwen, sondern auch den Hirten in der Kunene-Region  zu Gute. Die aus dem Tourismus fließenden Gelder sollen den Verlust an Weidevieh mehr als ausgleichen, so dass die lokale Bevölkerung die Löwen nicht nur toleriert, sondern sich auch aktiv an ihrem Schutz beteiligt. In anderen Projekten mit Elefanten und Nashörnern wurden damit bereits gute Erfahrungen gesammelt, die hoffentlich auch auf das Löwenprojekt übertragen werden können.

Wer sich aktiv für das Überleben der seltenen Wüstenlöwen einsetzen möchte, kann dieses auf verschiedene Art und Weise tun. Die schönste und aufregendste ist sicherlich die Teilnahme an einer Desert Lion Safari, die zukünftig zu neun festen Terminen im Jahr angeboten wird.

Wer keine Reise zu den Löwen machen kann oder möchte hat trotzdem die Möglichkeit, das Desert Lion Conservation Project auf der Website von Dr. Stander zu verfolgen und durch gezielte Sachspenden zu unterstützen. Dr. Stander führt dort eine Liste mit benötigten Materialien, die von den Lieferfirmen direkt und ohne Umwege an ihn weitergeleitet werden. An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, dass das gesamte Projekt aus privaten Spenden von Naturliebhabern finanziert und von Philip Stander persönlich durchgeführt wird.

Informationen, Kontakt und Buchung der Desert Lion Safari:

Ondjamba Safaris
Postfach 1166
Swakopmund
Namibia

Tel: +264 64 46 1068
Fax: +264 64 46 1829
E-mail: ondjamba@ondjamba.com.na
Website: www.ondjamba.com.na

 

Informationen zum Desert Lion Conservation Project:

Desert Lion Conservation
Dr. Philip Stander
Wereldsend
Kunene Region
Namibia

E-mail: pstander@desertlion.info
Website: www.desertlion.info

Bildergalerie zur ersten Desert Lion Safari

 

 

 

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